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Trossingen 04.+ 05.10.08

 

Der Wetterbericht versprach wieder einmal nichts Gutes. Aber nichts konnte dieses schöne lange Wochenende trüben. Donnerstagabend bereits war Aufbau, nicht nur bei uns wie wir schnell merkten. Viele andere Teams waren bereits angereist und verschanzten sich hinter ihren Planenburgen.

Auch die Wölfe aus Tiefenbach incl. Jonas waren traditionsgerecht zum Herbstrennen angereist, im Schlepptau Manuela und Heiner mit „Karlchen“ die man bisher nur auf den Bergrennen sah. Ich denke das wird sich nun ändern, das Cross-Fieber hatte beide schnell gepackt.

Samstagmorgen war die Strecke vom durchgehenden Regen sehr gut „durchnässt“ und die Damen durften als erstes in den Modder. Platz 4 für Tanja, das klang doch schon mal nicht schlecht. Doch leider kam es anders. Der Fehlerteufel hatte endlich auch mal uns erreicht. In der Einführungsrunde machte der Schalter vom Scheibenwischer Zicken. Viel Matsch und keinen Wischer, die Garantie für ein vorzeitiges AUS. In der zweiten Runde ein Fahrfehler im Blindflug und Tanja stand vor der Schikane entgegen der Fahrtrichtung. Der Golf machte keinen Mucks mehr. Während eines Rennabbruchs konnte Tanja sich und den Golf aus der gefährlichen Situation mit Traktorenhilfe befreien. Kaum vom Traktor abgehängt lief der Wagen einwandfrei an. Das war sicher „Golf – Selbstschutz“ Er dachte sich, wenn Tanja nichts sieht, dann lauf ich nimmer, bevor sie mich noch schrottet. J Egal der Lauf war gegessen, der Wagen schnell repariert und Sonntag hieß es eben hinten anstellen.

9 Uhr Start, das war Frühschicht pur………  J und saukalt.

Nach dem Scheibenkratzen ging es ziemlich pünktlich auf die super abgetrocknete Strecke. Tanja fuhr ihren Lauf sehr sauber durch, es reichte sogar noch auf einen 6. Platz. Tja der Weg von ganz hinten nach vorne ist eben doch sehr weit.

Belohnt wurden wir den ganzen Tag über mit prächtigem Wetter. Wer hätte das gedacht??

 

Neuenburg 13.+14.September 2008 Wasserschlacht und Wassermangel

In der Nacht zum Samstag fing es an, Regen, Regen, Regen..... es wollte garnicht mehr aufhören. Samstag Morgen bei der Abnahme standen schon mehrere kleinere Seen, was die Jungs von der Abnahme jedoch überhaupt nicht störte. Klatschnass standen sie da und ließen nicht locker selbst bei der kleinsten Beanstandung an irgendwelchen Fahrzeugen. Hut ab !!

Für Tanja lief es gar nicht schlecht, Platz 4 konnte sie im Zeitfahren aus dem Matsch saugen.

Zum Vorlauf waren dann schon einige Versuche das Wasser von der Strecke zu schaufeln gelungen. Man hatte größere Löcher als Ablaufbecken geschaufelt, welche zwar ihren Dienst taten, aber sehr gefährlich nah an der Rennstrecke lagen. Die Fahrer hatten ihre Brillen " nur für schön " auf den Helmen, nach spätestens 3 Runden hingen die Brillen um den Hals, weil bei dem Wetter die Sicht gleich Null war. Dementsprechend waren die Waschplätze zum Augenspülen gut besucht. Doch diese lieferten ausgerechnet an dem Wochenende wenig Wasser. Pumpenprobleme hieß es. Immer wieder herrschte Dürre am Wasserhahn.

Tanja´s Start lief alles andere als gut. Vom vierten Platz war nach der ersten Kurve nichts mehr übrig. Als sie sich aus dem losen Matsch der ersten Kurve befreit hatte, war der Pulk schon lange weg. Nach heißer Aufholjagd reichte es zum Schluß noch auf Platz 5. Na ja wenigstens nichts kaputt.

Am Sonntag gab es dann etwas Verwirrung bei den Damen. Scheinbar spielte die Ampel kurz nach dem 30 Sekunden - Schild zwischen rot und grün hin und her, dadurch kam die ein oder andere Dame etwas später in Wallung. Tanja bedingt durch einen kleinen Schaden an der Einspritzung hatte zum Teil nur Vollgas zur Verfügung, was eine erneute Aufholjagd erschwerte. - Nein ich schwöre, wir haben nichts manipuliert :-) -

Schließlich reichte es ihr wiederum zu Platz 5.

Wieder einmal ein Highlight auf der Trossinger Teufelsgurgel:

02.08.2008 Kinderferienprogramm 2008 als Beifahrer im Cross Auto, ein Riesenspaß für Jung und Alt.

Rund 150 Kinder waren angemeldet um auf Quad und Cross Auto einige Runden Spaß zu haben. Das Wetter war bombastisch, die Kinder sehr geordnet und den Fahrern sah man die Freude ebenfalls an.

Für die Veranstaltung speziell präparierte Rennfahrzeuge mit Beifahrersitz, Renngurt und diversen Sitzkissen sorgten für die Sicherheit der kleinen und größeren Kiddies, die allesamt mit funkelnden Augen aus den Sturzhelmen grinsten.

Die Fahrer wurden vom Chef Erich Koch angewiesen höchstens 50 % Ihrer Leistung auf die Piste zu bringen. Manch junger Beifahrer schaffte es jedoch durch seine begeisterten Gesten zu einer etwas schnelleren Fahrt J

Selbst ein paar Eltern wollten zum Schluß über die Piste geschüttelt werden…….

Der Bericht von Armin Kapp - Pressewart vom SCCT - hängt unten an 

 

 

Sandkasten-Spiele sehen anders aus !

Kinderferien-Programm mit Rekord-Beteiligung

Der Stock-Car-Club Trossingen sorgt auch in der rennfreien Zeit kräftig für Schlagzeilen: Mit einem grossen Aufgebot an Personal und Fahrzeugen beteiligte man sich auch in diesem Jahr an dem von der Stadt ausgeschriebenen Kinderferien-Programm und es sollte sich schon im Vorfeld zeigen, dass das Angebot des Vereins wohl schlichtweg die Zugnummer ist: Einmal als Beifahrer im Renntempo über die Auto-Cross-Piste jagen – das ist nicht nur ein Kindheitstraum, sondern auch für viele Erwachsene ein bislang unerreichter Wunsch. Schon in den Vorjahren konnte der Verein in begrenzter Zahl die Wünsche erfüllen. Im Jahr 2008 allerdings wurde kurzfristig beschlossn, die Teilnehmeranzahl unbegrenzt zu lassen – was zur Folge hatte, dass man eine Rekordbeteiligung an Rennsport-Fans über die Piste chauffieren musste. Sage und schreibe 148 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen sich in die Liste für das Ferienprogramm ein und die Stadtverwaltung hatte alle Hände voll zu tun. Von Vereinsseite zeigte man sich ebenfalls sehr überrascht – und geradezu begeistert. Viele der aktiven Fahrer waren spontan bereit, ihre Rennfahrzeuge zu präsentieren und so konnte man den jungen Besucherinnen und Besuchern nebst ihren Eltern eine breite Fahrzeug-Palette bieten. Angefangen vom äußerst schnell bewegten Opel Corsa aus der kleinen Serienklasse 1 bis hin zum Porsche 924 war nahezu jedes Serienfahrzeug am Start. Frontantrieb, Heckantrieb oder gar Allrad. Die begeisterten Teilnehmer hatten da fast schon die Qual der Wahl, mit was für einem Fahrzeug sie sich auf die Reise begeben wollten und viele nutzten natürlich den Ausflug in die Trossinger Teufelsgurgel für gleich mehrere Fahrten. Die Kinder und Jugendlichen machten unter sich schnell die Favoriten aus: Die einen schwörten auf die herrlich driftenden BMW der Dreier-Serie, andere liessen sich von den „Herren der Ringe“, Hans-Peter Mehl und Werner Suk, im Audi über die Piste brettern und wiederum andere wollten unbedingt von der schnellsten Dame im Feld, Tanja Leimkühler, über die Strecke katapultiert werden. Letztere kommt ja bekanntlich aus Trossingen – und es war eine Selbstverständlichkeit für das Team, mit einem Grossaufgebot den Verein zu unterstützen. Selbst eine abgebrochene Auspuff-Halterung konnte den Vorwärtsdrang nur kurzzeitig stoppen: Vor Ort wurde der schnelle Golf GTI repariert und aufgetankt – und schon ging es wieder mit Vollgas über die staubige Rennstrecke, die zeitweise sogar mit dem Wasserwagen befeuchtet wurde, was natürlich den Spassfaktor noch erhöhte. Nahezu pausenlos stand mehr als ein halbes dutzend Rennfahrzeuge von 10.00 Uhr morgens bis fast 17.00 Uhr im Einsatz und nachdem auch wirklich jeder jugendliche Rennsportfan auf seine Kosten kam, durften sich auch die mutigen Erwachsenen den Helm überziehen und die Renngurte anlegen, um sich von den erfahrenen Auto- Cross-Piloten über die Piste fegen zu lassen. Der Pressewart des Vereins liess sich nicht zweimal bitten und nahm auf dem Beifahrersitz von Tanja Leimkühler Platz: Nach über 25 Jahren Berichterstattung über das Renngeschehen war das erstmals eine völlig neue Perspektive und der schnelle Golf GTI hing herrlich am Gas. Die berüchtigten Streckenabschnitte der Trossinger Teufelsgurgel wurden im Höllentempo durcheilt – und erst jetzt muss man neidlos anerkennen, dass die Fahrerinnen und Fahrer über ein hohes Mass an Können verfügen, um ihre leichten und schnellen Fahrzeuge sicher im „Rudel“ über die Rennstrecke zu bewegen.

Wenn im kommenden Jahr wieder die Startflagge sich senkt für das Kinderferien-Programm, so sind wir sicherlich wieder mit dabei. Jetzt jedenfalls hat man noch ein paar Wochen Vorbereitungszeit für das bevorstehende internationale Auto-Cross-Rennen am 4. und 5. Oktober.

 

                                                                                                          Armin Kapp

Neuenburg am 13. - 14. Oktober 07

Trossingen 04.+ 05.10.08

Die nette Neuenburger Truppe und goldenes Herbstwetter sorgten mit für ein perfektes Abschlussrennen.

Wir waren mit Eric und Familie schon mittags vorgefahren, um in aller Ruhe aufzubauen. Tanny war bei den ersten zur Papier - und zur Fahrzeugabnahme und kam zurück mit der Info, dass 22 Mädels gemeldet waren in Klasse 9.

Okay, wie heißt der Spruch?? „Viel Feind viel Ehr“ Also ran an den Speck.

Klar waren Raphy und Martin auch zum letzten Rennen 2007 dabei.

Samstag beim Zeitfahren lief es wieder einmal „ Tanny-typisch “ 19 Fahrzeuge beim Zeitfahren und sie kommt auf Platz 10. Zeitfahren ist einfach nicht ihr Ding. Da werden wir in diesem Winter mal dran feilen. Klar hatte sie auch gleich eine Ausrede, unsere Reifendruck-Versuche waren Schuld daran J

Also wieder alter Druck und ab zum Vorlauf. Dieser lief ganz gut, sie konnte Runde für Runde wieder Plätze gut machen. Sogar an „ Rosa Rabiata “ kam sie diesmal vorbei, ohne dass der Golf einem Schrotthaufen ähnelt. Den Spaß sah man Tanny an, Neuenburg ist einfach eine klasse Strecke und sie drehte absolut fehlerfrei ihre restlichen Runden, bis sie schließlich auf Platz 5 den Vorlauf beenden konnte.

Leckere Spaghetti zum Mittag und selbstgemachte rumänische Mitsch am Abend ließen unserem Koch Eric trotzdem noch die Zeit wieder einmal fast 200 tolle Bilder vom Samstag zu schießen.Klar, die meiste Arbeit damit hatte ja auch Toni, seine " Beiköchin " ´  :-))

Zu reparieren gab es nichts, also konnten wir uns voll in die Festivitäten werfen.

Sonntag gab es dann ein Geburtstagskind unter uns. Jan Eric wurde 4 Jahre und das wollte gefeiert werden. Nur kam der Knirps nicht aus dem Wohnwagen raus. Die ersten Klassen waren schon gelaufen und kein Jan zu sehen. Also „Überfall “ im Wohnwagen. Da war dann alles klar. Er hat von Toni und Eric einen elektrischen Kran bekommen, der natürlich getestet werden musste. Das Teil ist so klasse, dass selbst ich mind. 3 Läufe verpasst habe J Aber bis Klasse 9 war ja noch bischen Zeit.

Ein kurzer check am Auto, etwas Sprit rein und ab zum Vorstart. Wieder einer dieser Momente, wo ich denke ich fahre wieder selber, weil aufgeregt bin ich da genauso. Der Start verlief sehr gut und wieder dreht Tanny mächtig auf. Von Runde zu Runde bremst sie sich später in die 180 Grad Kurve auf der Kartbahn. Okay, da haben wir schon mehrere in den Wald fliegen sehen, mach doch, wenn Du meinst………

Doch es ging alles glatt. Als Dritte konnte sie die Start – Ziellinie überfliegen und stand überglücklich auf dem Treppchen.

 

Neuenburg 08. - 09.September 07

Neuenburg, die Garantie für Spaß am Fahren, hat sich mal wieder von seiner feinsten Seite gezeigt. Entgegen aller Vorhersagen war es ein super tolles Wetter und die Organisatoren vom SCC Neuenburg haben wieder einmal  ein perfektes Wochenende gezaubert.

Freitag nach dem Aufbau im Fahrerlager und einer leckeren Portion Maultaschen von Eric, kam der obligatorische Rundgang zum Sehen, wer denn alles da ist. Ein schnelles Bierchen bei Uwe Bauer & Co durfte dabei nicht fehlen. Bauers waren diesmal nur als Zuschauer gekommen. Ein Irrtum wie sich später rausstellen sollte.

Samstag:

Tanny´s Zeitfahren sah sehr gut aus, fester Untergrund wie auf der Kartbahn ist einfach ihr Ding. Plötzlicher Speed–Abfall im Wald sollte sich sehr schnell als Getriebeschaden rausstellen. Ohne zweiten Gang machte sie ihr Zeitfahren fertig, dann eben drehzahlfreudig im ersten und spritsparend im dritten Gang. Trotzdem 5.Platz, hieß es später.

Kurzer check am Auto ließ sehr schnell erkennen, das Getriebe war am Ende, somit auch der Lauf am Wochenende.

Denkste !! Uwe Bauer konnte die Tränen von Tanny nicht ertragen und erklärte kurzerhand seine gute Jeans zur Arbeitshose. Ja ja, er war ja nur als Zuschauer da. Ein Getriebe war dank der netten Neuenburger Truppe auch schnell organisiert, also hieß es wieder schrauben. Ein paar Stunden später spurte der Golf auch wieder im 2. Gang. Besten Dank an alle helfenden Hände, ein  ganz besonderer Dank geht allerdings nochmals an Uwe Bauer. Selbst bei kniffligen Schrauben brachte der Komiker noch super Stimmung an die Baustelle.

Als Belohnung gab es anschließend für alle ein Zigeunerschnitzel vom Feinsten. Hut ab lieber Eric und Küchenhilfe Toni“ das war vom Feinsten !!

Zu dieser „Herausforderung 2007“ findet Ihr weiter unten etwas.

Sonntag:

Durch den verpassten Lauf mangels 2.Gang, musste Tanny sich am Sonntag hinten anstellen. Welch seltene Gesellschaft, vor ihr stand Beate Ebner bei der auch der Fehlerteufel zugeschlagen hatte. Das Niveau und die Stimmung der Mädels untereinander war dieses Mal auch hervorragend. Ganz anders, als es auch im Gästebuch vom SCC Albbruck „verissen“ wurde. Sind wir also doch alle nur zum Spaß da??

Apropos Spaß: „Rosa Rabiata“ war am Sonntag glücklicherweise vom Rennplatz verschwunden, sodass unser Auto diesmal keinem Schrotthaufen ähneln sollte.

Tanny konnte ihren letzten Lauf auf Platz 6 beenden, mehr war einfach nicht mehr drin. Aber okay, ein super schönes Wochenende unterstrichen von der Kameradschaft, bei der alle da sind wenn jemand ein Problem am Auto hat.

Und zu guter Letzt bekamen wir noch den Beweis, dass Tanny die schwarze Flagge in Albbruck doch zu Unrecht bekommen hat. Tja Herr Rennleiter, vielleicht ist auch in Ihrer Nähe eine Filiale des namhaften Brillenhändlers, wo man keinen cent dazu bezahlt ???

Bis zum Rennen in Trossingen am 29.- 30. September grüßt Euch alle

Leimi

Bilder von Neuenburg findet Ihr wie immer  in der Galerie

 

 

Zur „Herausforderung 2007“

Die ganze Geschichte begann schon ziemlich früh. Ich, als gelernter Koch vermeide diese „Flüssigwürze aus der Flasche eines namhaften Herstellers in Singen“ Das magi einfach nett und es hat auch was mit Berufsehre zu tun. Während meiner Lehre im Hotel Schoch in Trossingen wurde mir immer wieder eingebläut, Finger weg von dem Zeugs, wer so was nimmt der frisst auch kleine Kinder.

Eric, der sich ja wie Ihr sicher wisst als unser Top-Teamkoch entwickelt hat, nimmt diese Plärre gerne zur Verfeinerung seiner Speisen. Wahnsinnig gerne, seit er weiß ich hasse das..

Fortan gab es Wurstsalat, Suppen und Sößchen immer mit diesem uuuaaaahhhh…. Beigeschmack. Okay, schmecken tut´s schon, aber das darf ich ja nicht so zugeben.

Mein Lieblingsessen ist irgendwas mit Zigeunersauce. Egal ob in Schnitzel, Frikadellen oder in Würstchenform. Dieses habe ich auch schon kreuz und quer in halb oder dreiviertel Deutschland probiert. Kinderspiel während meiner Zeit auf dem LKW.

Wenn für mich einer eine Zigeunersauce nach meinem Geschmack macht, hat die Küche schon gewonnen. Und glaubt mir, es gibt viele „looser“.

Der Tag musste kommen, Eric musste sich messen. Neuenburg im September 2007 wollte er die Messlatte seiner Kochkünste nach oben bestätigt haben. Ausgerechnet auf dem Crossplatz? Ich hätte da heimische Techniken bevorzugt, aber lass ihn machen, dachte ich so bei mir. Heimliches googlen auf Omas Kochseiten hat er schnell aufgegeben. Die Hintertürchenfragen seiner Frau habe ich nur mit einem breiten Grinsen beantwortet. Lass den Chef mal zeigen, was er kann. Großzügige Vorbereitungen in Sachen putzen, schälen und schneiden erinnerten doch stark an irgendwelche Starköche, die auf irgendwelchen TV Sendern ihr Bestes geben. Über die genauen Einzelheiten werde ich mich hier ausschweigen um zu vermeiden, dass ab morgen alle „Buden“ und Muttis wissen, wie man richtiges Zigeunerschnitzel macht. Ich kann Euch nur soviel sagen, hätte ich die Möglichkeit gehabt eine kleine Portion einzufrieren, ich hätte sie ins Köche Museum nach Frankfurt geschickt.  Einfach genial diese Soße, mit Ausnahme dieses unnötigen Spritzers Ärgerwasser aus Singen J

Noch nicht genug, er hat sich im besagten Kochstudio in Singen sogar mittlerweile eingekleidet mit Schürzchen und „Löffel mit Knoten“ für sich und seine Familie.

Erspart Euch diesen peinlichen Anblick und kommt uns nie besuchen, wenn Eric kocht……. ………somit bleibt schon mehr für mich von diesen Leckereien

 

Der Wetterbericht versprach wieder einmal nichts Gutes. Aber nichts konnte dieses schöne lange Wochenende trüben. Donnerstagabend bereits war Aufbau, nicht nur bei uns wie wir schnell merkten. Viele andere Teams waren bereits angereist und verschanzten sich hinter ihren Planenburgen.

Auch die Wölfe aus Tiefenbach incl. Jonas und " Kasperl " waren traditionsgerecht zum Herbstrennen angereist, im Schlepptau Manuela und Heiner mit „Karlchen“ die man bisher nur auf den Bergrennen sah. Ich denke das wird sich nun ändern, das Cross-Fieber hatte beide schnell gepackt.

Samstagmorgen war die Strecke vom durchgehenden Regen sehr gut „durchnässt“ und die Damen durften als erstes in den Modder. Platz 4 für Tanja, das klang doch schon mal nicht schlecht. Doch leider kam es anders. Der Fehlerteufel hatte endlich auch mal uns erreicht. In der Einführungsrunde machte der Schalter vom Scheibenwischer Zicken. Viel Matsch und keinen Wischer, die Garantie für ein vorzeitiges AUS. In der zweiten Runde ein Fahrfehler im Blindflug und Tanja stand vor der Schikane entgegen der Fahrtrichtung. Der Golf machte keinen Mucks mehr. Während eines Rennabbruchs konnte Tanja sich und den Golf aus der gefährlichen Situation mit Traktorenhilfe befreien. Kaum vom Traktor abgehängt lief der Wagen einwandfrei an. Das war sicher „Golf – Selbstschutz“ Er dachte sich, wenn Tanja nichts sieht, dann lauf ich nimmer, bevor sie mich noch schrottet. J Egal der Lauf war gegessen, der Wagen schnell repariert und Sonntag hieß es eben hinten anstellen.

9 Uhr Start, das war Frühschicht pur………  J und saukalt.

Nach dem Scheibenkratzen ging es ziemlich pünktlich auf die super abgetrocknete Strecke. Tanja fuhr ihren Lauf sehr sauber durch, es reichte sogar noch auf einen 6. Platz. Tja der Weg von ganz hinten nach vorne ist eben doch sehr weit.

Belohnt wurden wir den ganzen Tag über mit prächtigem Wetter. Wer hätte das gedacht??

 

90.Internationales Auto-Cross in Trossingen:

Handicap-Pokal geht erstmals nach Luxemburg

Die 90. Auflage des Auto-Cross-Rennen in der Trossinger Teufelsgurgel hätte wohl kaum internationaler ausfallen können: Mit der Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg und natürlich dem Gastgeber aus Deutschland waren sechs Nationen am Start – und einmal mehr wurde bewiesen, dass sich die Auto-Cross-Rennveranstaltungen immer mehr zu einer internationalen Angelegenheit entwickel

  • Crossrennen  ( 1 Beiträge )

     

     

    Crossrennen Samstag 09.06.07

    Pünktlich mit Tanny´s Zeitfahren kam auch schon der Regen. Nasse rutschige Piste und gleich zwei Ausrutscher sorgten für eine immerhin noch passable Startplatzierung.
    Platz 10 sollte es sein von 16 Damen.
    Im Vorlauf kam sie dann auch recht schnell und gut voran. Durch einen kleinen Fahrfehler beim Kampf um den 6 . Platz und einigen unglücklichen Umständen kam Tanny von der Piste ab und überschlug sich in Richtung Zuschauer- Tribüne. Schnelle flinke Helferlein konnten aber sofort feststellen, ihr war nichts Größeres passiert. Schöne Grüße und besten Dank an dieser Stelle an die schnelle Truppe aus Denkingen. Also Auto raus aus dem Graben und ab nach Hause zum „ Bügeln “
     



    Sonntag 10.06.07
     
    Nachdem das Auto wieder gerade und Tanny auch wieder einigermaßen gestreckt war, konnte es am Sonntag wieder auf die Piste gehen. Leider natürlich von der letzten Startposition, aber Hauptsache dabei. Fahrerin und Auto waren wieder so fit, dass es beide noch auf einen 6. Platz geschafft haben.
     
    Hier noch ein link zu weiteren Überschlagsbildern:

    http://www.labutes.de/AUTOCROSS/09-06-2007/photos/photo_250.html

     

    Bergrennen Hasborn 17.05.07

    Ausschnitt aus dem Saarländer Wochenblatt:

    Sechzehn Fahrer haben sich für die Klasse 11 angemeldet. Klassenbester war er auch schon 2006; Chris de Fries, erlegte eine Zeit von 0:49,70 vor, die in dieser Klasse niemand mehr toppen sollte. Michael Feyl auf seinem MG Metro Turbo eilte in  0:50,32 und zum ersten Mal dabei, Gino Kruhs in 0:51,32 den Schaumberg hinauf.
    Mathias Buck auf einem Ford Escort RS fuhr mit 0:54,99 auf den 5. und Mathias Mohr (0:56,63) auf Polo Turbo für das Chaosteam nlw startend landete auf dem 6. Platz.
    Frank Wolf auf seinem blau/orange-farbenem Fiat Uno Turbo holte sich mit 0:58,51 den 7. und nach ihm beide vom Leimi-Team auf den Plätzen 8 und 9 Tanja (0:58,88) und Axel Leimkühler. Den Namen konnte der Streckensprecher nicht richtig lesen und wurde daraufhin sofort von einer Race-Assistance des Leimi-Teams  eines Besseren belehrt, wie der Name auszusprechen sei, sorry.
    Binnen kürzester Zeit folgten Michael Rieger (0:59,37) und Thorsten Klaumann (0:59,53), bevor Hans Jürgen Kraus auf seinem Kadett die Klasse in Punkten abschloss. Überschattet wurde das Rennen in dieser Klasse von einem schweren Unfall, bei dem Dietrich Erben seinen Kadett wegschmiss. Viel zu schnell nahm er die Kurve vor dem Einbiegen auf die oberen Parkplätze und landete neben der Strecke.
    Gott sei Dank ist ihm nichts passiert. Damit war auch für Dieter Reimann das Rennen gelaufen, da die beiden auf dem gleichen Fahrzeug starten sollten.
    Eine erneute Attacke auf die Bestzeit versuchte Jan Weimar auf seinem weißen Ford Escort RS, aber mit 0:50,66 brachte er nicht genug Grip auf den Teer, um Peter Maurer den Gesamtsieg streitig machen zu können. Seine Gattin, Simone Weimar (0:52,07) ließ die beiden Starter Martin und Michael Mayer auf einem BMW E 30 Turbo alt aussehen, denn die hatten scheinbar noch mehr Dampf auf der Hinterachse, da schwänzelte das Auto schon vor dem ersten Pylonentor. Die Zeiten für Martin (1:07,44) und Michael Mayer mit 1:07,60 besagen aber, dass hier andere Qualitäten gefragt sind, schade, aber die Show war es wert.

    Den kompletten Bericht findet Ihr unter:

    http://www.wochenspiegel-saarland.de/index.php?id=385&doc=38339&head=Sport